Bierlexikon Biersorten Graminger Weissbräu Privatbrauerei Braugasthof Bayern Altötting Graming
Bierlexikon Biersorten Graminger Weissbräu Privatbrauerei Braugasthof Bayern Altötting Graming
 

Bierlexikon

Alkoholfreies Bier: Eine zeitgemäße Biervariante mit maximal 0,5% Vol. Restalkohol   


Alkoholgehalt: Die Konzentration der in der Sudpfanne entstandenen Würze bestimmt den Alkoholgehalt der Bieres. Ein gutes Drittel dieser sog. Stammwürze wird bei der Gärung in Alkohol umgewandelt. Vollbiere haben mit 11-16 % Stammwürze meistens einen Alkoholgehalt von 4,0 - 5,5 % Vol. Alkohol. Damit ist Bier das alkoholische Getränk mit dem geringsten Alkoholgehalt.

 

Altbier: Ein bernsteinfarbenes Bier, das nach "alter Art", also mit obergäriger Hefe gebraut wird.  Düsseldorfer Nationalgetränk.

 

"Altes Bier": Nicht zu verwechseln mit dem Altbier! Früher wurde in Gaststätten gegen Ende der Sommersaison das restliche Bier der vergangenen Brausaison verkauft, ehe mit den neuen, frischen Bieren die Keller gefüllt wurden.

 

Bedienung: Nette, meist lächelnde, notfalls auch sehr schnelle Dame, die für Getränkenachschub und die kulinarische Versorgung zuständig ist. Höchst belastbar in jeder Situation! Hoch erfreut über honorierende Trinkgeldgabe.

 

Beer Star: Ein internationaler Verkostungs-Wettbewerb mit teilnehmenden Bieren aus 45 Ländern und von allen Kontinenten. Eine 115 köpfige Experten - Jury aus 27 Ländern beurteilt 55 verschiedene Bierkategorien nach Geschmack, Geruch, Farbe und Bierschaum. (Stand: 2015) Info: www.european-beer-star.de     

Für Graming konnte hier schon dreimal eine Goldmedaille erbraut werden. 2005 & 2006 mit der Graminger Leichteren Weissen und 2010 mit dem Graminger Kirtaweissbier

Bier: Ist ein erfrischendes Getränk, das durch alkoholische Gärung aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser entsteht. Bei untergärigen Bieren darf nur Gerstenmalz, bei obergärigen Sorten darf auch Roggen-, Weizen- oder Dinkelmalz verwendet werden. Im Kommen sind auch weitere Sorten wie Triticale. Bier besteht aus Kohlenhydraten, Eiweiß, Kohlensäure, Alkohol, Mineralstoffen, Vitaminen und zu 90 % aus Wasser.

 

Biersorten: Die in Deutschland meistgetrunkenen Biersorten sind Weizenbier, Export, Helles, Pils, Alt, Kölsch und Dunkel, sowie alkoholfreie Biere.

 

Biersomelier: Eine spannende Facette der Ausbildung im Bereich Bier. Hier wird innovatives Wissen rund um das Handwerksprodukt Bier vermittelt. Im Vordergrund stehen Geschmacks- und Geruchssinn, sowie die Kombination Bier&Essen. Infos: www.doemens.org

 

Berggeist - Graminger Weizenbock: dunkles, süffiges Weizen-Starkbier mit einem Stammwürzegehalt von 17 % und einem Alkoholgehalt von 6,8 %Vol. Ist berühmt, berüchtigt für sein volles und interessantes Aroma sowie für seine Unberechenbarkeit! Wir nach einem überlieferten Originalrezept von 1924 gebraut!

 

Brauwasser: Muß mindestens Trinkwasserqualität haben. Die Wasserhärte kann verschiedene Auswirkungen auf den Biergeschmack haben, oder  die Farbe des Bieres verdunkeln. Regionen mit besonders hartem Wasser sind bekannt für eher dunklere Biertypen (München oder Wien), im Gegensatz hierzu sind in früheren Jahren in Gegenden mit weichem Wasser überwiegend helle Biere gebraut worden (z. B. Pilsen -> Pils).

 

Biergarten: Freiluftgaststätte, in der Regel mit schattenspendenen Kastanien. Im Graminger Biergarten werden die hausgebrauten Bierspezialitäten und deftige Brotzeiten serviert.

 

Doppelbock: Ein besonders starkes Bier, das mit einer Stammwürze von mindestens 18 % eingebraut wird.

 

Brauersilvester: Im Mittelalter durfte Bier nur in der kalten Jahreszeit gebraut werden. Dies geschah aus Brandschutzgründen (die Sudpfanne wurde mit Holz geheizt) und wegen der fehlenden Kühlaggregate (Die heiße Würze konnte nicht gekühlt werden).
Die Brausaison ging von Michaeli (29. September) bis Georgi (23. April). Am 30. September wurde aus diesem Grund das Geschäftsjahr abgeschlossen und Brauersilvester gefeiert. Man freute sich über noch leere Bierkeller, volle Rohstofflager und den bevorstehenden Braubeginn. Das sommerliche Brauverbot wurde erst mit der Erfindung der Kältemaschine aufgehoben.

Dult:  Altöttinger Hofdult mit Bierzelten und Vergnügungspark. Das Graminger Weissbierzelt wird hier von uns betrieben - jährlich ab dem Wochenende nach Pfingsten!

 

Export: Ein helles, untergäriges Vollbier mit einer Stammwürze von mindestens 12,5 %, das etwas weniger herb ist als ein Pils Bier.

 

Graming: Altöttinger Pilgerstätte für echte Weissbierkenner. Traditionsgaststätte mit hervorragender bayerischer Küche und einem einmaligen Biergarten - und eine der kleinsten Brauereien Bayerns.

 

Gerste: Dieses Getreide ist einer der Rohstoffe für unser Bier. Zum Brauen muss es allerdings in der Mälzerei erst einmal zu Malz verarbeitet werden. Die zweizeilige Sommergerste eignet sich wegen ihres niedrigen Eiweißgehaltes am besten zum Brauen.

 

Geläger: Übriger Heferest, der nach der Abfüllung im Gärtank verbleibt. Wird ebenfalls als Tierfutter verwendet (siehe Treber). Besonders beliebt bei den Schweinen: Trebern & Hefe vom Graminger Berggeist!

 

Gärung: Bei der Gärung wandelt die Hefe Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um.

 

Gärkeller: Hier befinden sich die Gärgefäße der Brauerei - und hier entstehen die beiden wichtigsten Stoffe bei der Bierproduktion: Alkohol und Kohlensäure.

 

Hefe: Sie bringt die Würze zum Gären und wandelt dabei den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Obergärige Hefe arbeitet am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C und steigt gegen Ende der Gärung an die Oberfläche des Jungbieres. Untergärige Hefe gärt hingegen optimal bei 9 - 12 °C und setzt sich nach dem Gären unten am Boden der Gärgefäße ab.

 

Hopfen: Als "Seele des Bieres" gibt Hopfen unserem Bier u.a. seinen herb-bitteren Geschmack, verleiht ihm Haltbarkeit und stabilisiert den Schaum. Das größte Hopfenanbaugebiet der Welt ist die bayerische Hallertau. Hierher kommt auch der Hopfen für unser Graminger Bier!

 

Jungbier: So nennen die Brauer das Bier nach der Hauptgärung. Das untergärige Bier wird vor der Abfüllung noch vier bis sechs Wochen gelagert (klassische Lagerung).

 

Kalorien: Bier hat pro Liter etwa 430 Kcal (180 kJ). Nur Mineralwasser, Kaffee und Tee sind kalorienärmer. Bier allein macht also nicht dick - bei manchen regt es aber den Appetit an!

 

Kirtaweissbier:   Unser dunkles Hefeweissbier 
2010 Ausgezeichnet mit dem European Beer Star in Gold !
Das Kirtaweissbier hat 13 % Stammwürze und 5,4 % Vol. Alkohol.
Der Name stammt vom "Altöttinger Kirta", dem traditionellen Herbstvolksfest in Altötting. Üblicherweise findet dies eine Woche lang, ab dem letzten Septemberwochenende statt.

 

Kölsch: Ein obergäriges Bier das ähnlich wie ein Helles mit 100 % Gerstenmalz gebraut wird. Darf nur in Köln hergestellt werden. Kölner Nationalgetränk - in direkter Konkurrenz zum Altbier !

 

Lagerkeller: Im Lagerkeller reift das Bier bis kurz vor der Abfüllung zu Ende. Man sagt sich dass mancher Brauer schon im Lagerkeller versumpft ist. (siehe auch Zwickeln)

 

Läutern: Nach dem Maischen werden die festen Malzreste (Treber) und das Wasser, in dem sich die aus dem Malz herausgelösten Extrakte befinden (= Würze) im Läuterbottich voneinander getrennt.

 

Leichtere Weisse:   Unser alkoholreduziertes, obergäriges Schankbier mit 9% Stammwürze und 3,8 % Vol. Alkohol. und dem typischen Graminger Weissbiercharakter.
Ausgezeichnet mit dem European Beer Star Award in Gold 2005 & 2006!

 

Maischen: Das Mischen von geschrotetem Malz und Wasser zu Beginn des Brauprozesses. In der erhitzten Maische wandeln natürliche Enzyme die wasserunlösliche Stärke des Malzes in lösliche, und damit vergärbare Malzzucker um. Gleichzeitig lösen sich diese Malzzucker, sowie weitere Inhaltsstoffe des Malzes im Brauwasser.

 

Malz: Um Gerste, Weizen, Roggen oder Dinkel zum Brauen verwenden zu können, werden Getreidekörner in der Mälzerei zu Braumalz verarbeitet. Dazu werden die Körner durch die Zugabe von Wasser zum Keimen gebracht und dann getrocknet (Darren).

 

Märzen: Untergäriges Vollbier mit bernsteinfarbigem Aussehen. Vor Erfindung der Kältemaschine wurde Märzen im letzten Wintermonat März so stark eingebraut, dass es durch seinen höheren Alkoholgehalt länger haltbar blieb. Unser süffiges, malzbetontes Graminger Märzen wird nicht filtriert und fällt daher durch seine Hefetrübung auf. Stammwürze 13  %, Alkoholgehalt 5,4 % Vol.

 

Obergärig: Biere, die mit obergäriger Hefe hergestellt werden, also Weizen, Kölsch und Alt sowie Berliner Weisse. Die obergärige Methode ist die ältere Vergärungsart - daher auch der Name "Altbier".

 

Pils: Ein untergäriges, helles Vollbier mit hopfenbitterem Geschmack und einer Stammwürze von mindestens 11 %. Systematisch gebraut wurde diese Sorte vor mehr als 150 Jahren zuerst in Pilsen. In Deutschland sind mittlerweile rund zwei Drittel der getrunkenen Biere Pilsbiere. Das Graminger Flaschl Pils ist eine  Spezialität  mit einer feinen Hopfenbittere bei einem Alkoholgehalt von 4,9 %Vol.

 

Pilsbar: Der ulitmative Treffpunkt im Graminger Weissbierzelt  auf der Altöttinger Hofdult.

 

Reinheitsgebot: Die älteste, bis heute gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt aus dem Jahre 1516. Danach darf Bier in Deutschland nur aus Wasser, Malz Hopfen und Hefe gebraut werden.

 

Stammwürze: Der Anteil der aus dem Malz gelösten Stoffe in der unvergorenen Würze. Das sind vor allem Malzzucker, Eiweiß, Vitamine und Aromastoffe. Bei der Gärung wird mit Hilfe der Hefe daraus etwa je ein Drittel Alkohol, Kohlensäure und Restextrakt.

 

Stammtisch: Regelmäßige Ansammlung von geselligen, oft durstigen Gästen im Wirtshaus.

 

Starkbier: siehe "Berggeist"

 

Stacheln: Ein alter Brauch, der bei Huf- und Schwarzschmieden (auch in manchen Wirtshäusern) weit verbreitet war. Der Schmied steckt einen glühenden Eisenstab kurz ins Bier. Dadurch erwärmt sich der Gerstensaft und der restliche Malzzucker im Bier karamellisiert am glühenden Eisen, es entsteht eine süßlich-malziger Geruch und Geschmack. Die Kohlensäure entbindet sich und der Schaum wird fest und ganz feinporig. Der Geschmack verändert sich, obwohl immer noch dasselbe Bier im Glas ist!

 

Sudhaus: Das Herz jeder Brauerei. Im Sudhaus stehen Maischbottich, Läuterbottich und Sudpfanne.

 

Spruz: Hausinterne Graminger Bezeichnung für ein halb gefülltes Glas Weissbier. Wird gerne noch kurz vor Verlassen des Wirtshauses bestellt. Auch bekannt als Schnitt, Pfiff oder Quartl.

 

Treber: Feste Malzrückstände (besonders die Hüllen der Gerstenkörner =  Spelzen), die nach Abfließen der Würze im Läuterbottich verbleiben. Sie werden als nahrhaftes Viehfutter verwendet.

 

Trinkgeld: Von der Bedienung erfreut angenommene Dreingabe, die schnellen Service und freundliches Lächeln honoriert.

 

Untergärig: Biere, die mit untergäriger Hefe hergestellt werden. Dazu zählen Pils, Export, Helles, Lager und Märzen.

 

Vollbier: Ein Bier mit einer Stammwürze von 11  bis 16 %. Rund 95 % aller in Deutschland gebrauten Biere gehören zu dieser Gattung.

 

Weissbier - unser Graminger Hefeweissbier fällt durch seinen vollen, runden und fruchtaromatischen Geschmack auf. Es ist aufgrund seines niedrigen Kohlensäuregehaltes sehr süffig und bekömmlich. Stammwürze 12 % , Alkoholgehalt 5,2 %Vol

 

Würze: Im Brauwasser lösen sich beim Maischen die Bestandteile des Malzes - aus Wasser wird so die Würze. Diese Flüssigkeit, die im Läuterbottich von den Trebern getrennt wird, kommt zur weiteren Verarbeitung in die Sudpfanne, wo dann der Hopfen zugegeben wird.  

 

Zapfen: Das legendäre 7 - Minuten Pils ist überholt. Ein zügig gezapftes Pils (ca. 3 Minuten) hat mehr Kohlensäure und schmeckt somit besser und frischer.

 

Zwickeln: Direktes "zapfen" von Bier aus dem Lagertank. Das Bier ist unfiltriert und schmeckt besonders vollmundig. Zwickeln ist bei manchen Brauern, vor allem nach getaner Arbeit recht beliebt.

Öffnungszeiten:

Braugasthof und Bierverkauf
täglich  ab 9.30  Uhr

durchgehend
Warme Küche

 

Donnerstag Ruhetag

(an Feiertagen geöffnet)

 

Hier finden Sie uns:

Graminger Weissbräu KG
Graming 79 | 84503 Altötting

 

Tel.: +49 8671 9614 - 0
Fax: +49 8671 9614 -44
info@graminger-weissbraeu.de

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