...  kommt der Graminger Teufel ?

Im Frühjahr 1924 hatte der Graminger Braumeister Josef  Krähschütz wieder ein Weizenbockbier gebraut. Dafür suchte er noch einen passenden Namen.

Am Josefstag, seinem Namenstag, fragte er den an diesem Feiertag versammelten Stammtisch, ob ihnen nicht ein schöner Name für sein Bockbier einfallen könne. Zufällig war an diesem Tag auch das Altöttinger Original,  der Wanderer und Naturfreund  Pfeffinger anwesend.
 

Der alte Pfeffinger ist auch in dem Buch "Max Fellermeier -  Lebenswerk eines großen Heimatforschers und -schriftstellers"  beschrieben. Dieser Pfeffinger brachte den Namen "Berggeist" ins Gespräch. Alle Anwesenden waren sofort begeistert von diesem  Vorschlag und damit war dieser Name schon angenommen.

  Der Graminger Weissbräu  -

In den späten zwanziger Jahren gehörte auch der Kieler Kunstmaler Robert Buhmann zu unseren Stammgästen. Buhmann war beim Altöttinger Kunstmalerbetrieb Schlee beschäftigt. Er malte ein Plakat mit einem springenden Geißbock,  auf dem der Berggeist sitzt und ein Glas mit dem Starkbier  in die Höhe hält.


Der  Teufel im Graminger Firmenlogo ist eine Abwandlung von dieser Berggeistzeichnung. Wer genau auf die Idee kam wissen wir nicht. In einer Holzsäule im Gastzimmer aus dem Jahre 1959 ist jedenfalls schon ein Teufel eingeschnitzt, der  seinem Dreizack im Sudkessel rührt.

Vor etlichen Jahren wurden im Firmenlogo die Brauerutensilien  durch diesen brauenden Teufel ersetzt. Seither kann man in der  christlichen Wallfahrtsstadt Altötting ein wahrhaft "teuflisch-gutes  Bier" genießen.
 

  die Entstehung des Graminger-Logos